Das
Projekt, an dem vor allem Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen
12 und 13 teilnehmen, findet statt in der Zeit vom 1.08.2002 bis zum 31.07.2003.
Die Zielsprache ist Spanisch. Das gemeinsame Thema des Projektes, "traditionelle
Feste", wird wechselseitig an zwei Anlässen bearbeitet, in Spanien
(Madrid) anhand der "Fiesta de la Hispanidad", in Deutschland am Beispiel
der "Fasnacht".
In der konkreten Projektarbeit untersuchen die teilnehmenden Schüler ein
eigenes und ein fremdes Fest. Sie tauschen zunächst gegenseitig Informationen
in Schrift u./o. Bild über die Feste aus. Beim wechselseitigen Besuch im
Ausland lernen die Schüler das ihnen fremde Fest aus eigener Perspektive
kennen und erhalten damit eine Grundlage, um die ihnen von den Partnern gelieferten
Informationen und Daten kritisch beurteilen zu können.
Ziel des Projektes ist es, das Eigene und das Fremde an einem konkreten Gegenstand
gemeinsam zu analysieren. Am Beispiel der beiden Feste (eines volkstümlichen
und eines nationalen) werden die Sichtweisen aus der Außen- und der Innenperspektive
erarbeitet und dokumentiert. Das Projekt strebt an, die Relevanz unterschiedlicher
Sichtweisen auf denselben Gegenstand zu belegen (die Perspektive des Fremden
vs. die Perspektive des Heimischen), und leistet einen Beitrag zum Themenkomplex
der interkulturellen Verständigung. Die Ergebnisse werden in einem Bericht
(Broschüre) in beiden beteiligten Ländern veröffentlicht. Mittel
der Dokumentation werden neben Texten Videos und Fotoserien sein.
Die teilnehmenden Schüler der Robert-Gerwig-Schule sind während ihres
Aufenthaltes in Madrid in Familien von Schülern der Partnerschule untergebracht.
Diese wiederum werden ihrerseits im Februar 2003 zur Fasnacht in den Familien
ihrer deutschen Kollegen Aufnahme finden, und in den Schulalltag integriert
werden.
Das Projekt-Team freut sich über Tipps, Anregungen und konkrete Hilfsangebote
bei der Durchführung (Ausflüge, kulturelle Angebote, Einladungen
etc.)


