Robert-Gerwig-Schule, Singen
oes
Auslandspraktikum in Leeds (UK)

Leeds, Großbritannien
* Erfahrungsberichte 2001 *


Silke Wegele:

Silke

Am Samstag den 19.05.2001 flog ich von Stuttgart, über Brüssel nach Leeds/ Bradfort. Meine Gastfamilie begrüßte mich herzlich, und trotzdem kam ich mir in einer so gossen Stadt in einem fremden Land etwas verloren vor, insbesondere da mein Gepäck verschwunden war. Als es dann aber einen Tag später geliefert wurde, ging es mir schon viel besser, das erste Heimweh war verflogen, da so viel neues auf mich wartete. Auch an meiner Arbeitsstelle, einem Katholischen College namens St. Michals, wurde ich freundlich aufgenommen. Ich bekam dort sinnvolle Arbeiten, die ich gern erledigte. In der Schule waren alle, die Lehre sowie die Schüler, sehr hilfsbereit und zuvorkommend und ich lebte mich schnell ein. Auch wenn ich mich verspätete, da ich mich oft genug verlaufen hatte, ärgerte sich niemand.
Ich knüpfte einige Kontakte mit Gleichaltrigen, auch in meiner Gastfamilie, und freundete mich auch mit Lehren von der Schule an, die sehr begeistert von Deutschland und den deutschen Fußball-Mannschaften waren. In meiner Freizeit am Wochenende besichtigte ich mit meinen neuen Freunden York und einmal machten wir per Zug einen Abstecher nach London und schauten uns dort die Sehenswürdigkeiten an. Besonders beeindruckend fand ich das Wachsfiguren-Kabinett der Mme. Tussauds. Natürlich fehlte auch nicht ein Besuch der Tower-Bridge, des Big Bens und des Buckingham Palaces.

Cenzina Amodeo
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Cenzina Amodeo und Juliette Gutknecht:
Wir (Cenzina und Juliette) kamen eine Woche später in Leeds an.
Juliette Gutknecht
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Unsere Gastmutter schaffte es zwar nicht ans Telefon zu gehen als wir sie vom Flughafen anriefen, war aber glücklicherweise zu Hause als wir mit dem Taxi ankamen. Außer uns lebten bei Rosi noch 2 finnische Jungs, die uns gleich am ersten Abend in ein Pub mitschleppten. Sie zeigten uns am folgenden Mittag auch die Innenstadt und die für uns, 2 Mädels vom Land, gar nicht so einfach zu verstehende Busverbindung. Da wir noch bis Mittwoch frei hatten, konnten wir den Dienstag noch für einen Ausflug nach York nutzen. Dort besuchten wir verschiedene Museen, unter anderem das Duncan Museum, was wirklich zum gruseln war.Mittwoch war dann unser großer Tag und die alles entscheidende Frage wurde endlich beantwortet: Wo werden wir die nächsten 3 Wochen schuften müssen? Wir fuhren ganz früh morgens zum Park Lane College um Jane Wilkinson zu treffen. Sie erzählte uns kurz etwas über Leeds und gab uns die Adressen unserer Arbeitsstellen und schon waren wir mitten in der englischen Arbeitswelt. Juliette wurde eine Stelle auf dem europäischen Sekretariat zugewiesen, wo sie 8 Stunden am Tag mit Akten sortieren, dem Registrieren und Überprüfen von Anträgen beschäftigt war.Cenzina wurde an eine Charity Stiftung vermittelt. Ihren Tag verbrachte sie in der Personalabteilung von Barnados, die sich um hilfsbedürftige Kinder in Leeds kümmert.Aber natürlich haben wir nicht nur gearbeitet sondern auch das Nachtleben in vollen Zügen genossen. Was in einer Stadt wie Leeds kein Problem ist. Unser Lieblingsclub war das Creation, das 2 Wochen vor unserer Ankunft nach dreijährigen Renovierungszeit für 21 Mio. DM wieder eröffnet hatte.Den letzten Donnerstag vor Silkes Abreise entschieden wir uns gemeinsam ins Creation zu gehen, wo wir einen kleinen Zwischenfall mit betrunkenen englischen Weibern hatten. Eine der Frauen setzte sich auf Juliettes Jacke und behauptete prompt es sei ihre. Als die Situation plötzlich eskalierte fand sich Juliette auf dem Boden wieder und durch einen beherzten Griff Cenzina´s konnte die Jacke gerettet werden und unserer Flucht stand nichts mehr im Wege. Als Souvenir dieser Nacht trug Juliette einen dicken blauen Fleck davon. Die anderen Nächte konnten wir dort aber um so mehr genießen.Diese drei Wochen werden wir so schnell nicht vergessen. Wir durften viele Erfahrungen für unser zukünftiges Berufsleben sammeln und schlossen viele FreundschaftenInsgesamt gesehen habe ich sehr gute Erfahrungen gesammelt. Natürlich verbesserte ich meinen englischen Wortschatz; ich lernte Selbständigkeit und fand viele neue Freunde, mit denen ich teilweise noch Kontakt habe