Robert-Gerwig-Schule, Singen
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Ein Heimspiel:
Finanzführerschein an der RGS (2008)

In einem neuartigen Projekt haben die Schülerinnen und Schüler der 2BFW 2/4 der Robert-Gerwig-Schule einen „Finanzführerschein“ erworben. Die Diakonie Konstanz will mit ihrem Projekt dem oft fehlenden Wissen in Finanzangelegenheiten begegnen und so der Verschuldung junger Menschen schon im Ansatz entgegenwirken.

Finanzfuehrerschein

So hatten die Jugendlichen Gelegenheit, wichtiges Finanzwissen für den Alltag zu erwerben. Der Ablauf des Projekts war dabei einer „echten“ Führerscheinprüfung nachempfunden. Mit Bestehen der Prüfung erhielten die Prüflinge einen „Finanzführerschein“, der alltagstaugliches Finanzwissen bescheinigt.
Neben der Robert-Gerwig-Schule nahmen die Haupt- und Werkrealschule Engen und das Friedrich-Hecker-Gymnasium in Radolfzell teil. Unter den teilnehmenden Schulen schnitt die Robert-Gerwig-Schule am besten ab. So konnten unsere Schülerinnen und Schüler zeigen, dass im Unterricht bereits behandelte Themen wie Konsum, Kredite, Kreditzinsen, Verschuldung durchaus ihre „Spuren“ hinterlassen haben und immer noch präsent waren. Allerdings konnte die Projektleiterin Nadine Benzinger weitere Hilfen im Umgang mit Finanzen an die Hand geben: Wo lauern Schuldenfallen? Wie „gefährlich“ ist in diesem Zusammenhang das Handy? Was ist eine Schuldnerberatung? Wozu ist ein Haushaltsbuch nötig?
Die am Ende anstehende „Finanzführerschein-Prüfung“ war für die Schülerinnen und Schüler dann auch kein Problem mehr: alle haben bestanden!

Die begleitenden Lehrkräfte Frau Wagenhan und Herr Wiest freuten sich angesichts des enormen Schülerinteresses, was neben der kompetenten Projektleitung nicht zuletzt auf den Alltagsbezug des Themas zurückzuführen war.


Pressebericht des Südkurier